Workshop des VdF: Leitbild und Verbandsstruktur sind auf einem guten Weg

Samstag, 27. Februar 2010: Die Gründungskommission des Verbandes der Feuerwehren in NRW (VdF NRW) hat sich im Rahmen eines ganztägigen Workshops mit einem Leitbild und den Satzungsstrukturen des neuen Verbandes befasst. Insgesamt 21 Vertreter aus den Freiwilligen Feuerwehren aller Regierungsbezirke, der AGBF (Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren), der AGHF (Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Hauptamtlichen Feuerwachen), des Werkfeuerwehrverbandes (WFV NRW), der Jugendfeuerwehr NRW sowie die Funktionsträger des VdF NRW erarbeiteten ein Leitbild und auch die Grundstrukturen eines neuen Satzungsentwurfs. Die wesentlichen Ergebnisse werden den Vertretern der Stadt- und Kreisfeuerwehrverbände bei einer großen Informationsveranstaltung am 20. März im Phönix-Hotel in Bergneustadt vorgestellt.

Bei der Erarbeitung eines Leitbildes für den neuen Verband der Feuerwehren in NRW orientierten sich die Teilnehmer zunächst als Beratungsbasis am Verbandsleitbild des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Dieses ist auch im Internet einzusehen unter www.dfv.org/zivilschutz. Einige Thesen konnten in ähnlicher Form an die Belange eines Landesverbandes angepasst werden. Es wurden aber auch völlig neue Gedanken in die Beratungen eingebracht. „Mir ist es besonders wichtig, dass wir gegenseitiges Vertrauen und gegenseitiges Respekt in den Verband einbringen und dass Hauptamt und Ehrenamt noch enger zusammenarbeiten – in den Feuerwehren wie auch im Feuerwehrverband. Diese Gedanken müssen auch in das Leitbild aufgenommen werden“, betonte der Stellv. VdF-Vorsitzende Stephan Neuhoff, was ihm besonders am Herzen liegt. Sobald das erarbeitete Leitbild schriftlich ausformuliert und unter allen Teilnehmern abgestimmt wurde, wird es auf der Homepage des VdF und im Newsletter auch öffentlich vorgestellt.

Bei den Satzungsstrukturen waren sich die Teilnehmer einig, dass die Belange aller Organisationsformen der Feuerwehren sich im neuen Verband der Feuerwehren in NRW wiederfinden sollen. „In unserem Verband müssen die Interessen aller Arten von Feuerwehren ihre Stimme erheben können: Öffentliche und nichtöffentliche Feuerwehren, hauptamtliche und ehrenamtliche Einsatzkräfte, Feuerwehren aus kreisfreien und aus kreisangehörigen Städten und Gemeinden“, fasste VdF-Verbandssprecher Jörg Müssig das wesentliche Ergebnis zusammen. Die Grundstrukturen eines neuen Satzungsentwurfs sollen auch am 20. März den Vertretern der Stadt- und Kreisfeuerwehrverbände vorgestellt werden.

Wir werden weiterhin aktuell auf der Homepage des VdF unter www.vdf-nrw.de, im Newsletter und auch im „Feuerwehrmann“ über die Weiterentwicklung des VdF berichten.

Christoph Schöneborn